Glypto-Salon XII: Augustus’ langer Schatten: Wie die Römer noch immer Deutschland prägen

  • Vortrag von Fabian Wahl
  • Anmeldung: ab 23. Februar 2026
  • Treffpunkt: Antikensammlungen
  • Einlass ab 17:30 Uhr
  • Kosten: € 15,-

Die Römer und ihr Erbe sind im Südwesten Deutschlands bis heute sichtbar und präsent – von der Porta Nigra in der ehemaligen römischen Kaiserstadt Trier über Limes-Museen und Kastelle bis hin zu Überresten römischer Siedlungen und Stadtmauern. Diese materiellen Zeugnisse antiker Herrschaft sind eindrucksvoll und weithin bekannt. Doch wie weit reicht der Einfluss Roms über diese sichtbaren Hinterlassenschaften hinaus? In welchem Maße prägen römische Städte, Verkehrswege und institutionelle Strukturen unser Land bis heute?

Der Vortrag geht diesen Fragen auf Grundlage aktueller empirischer Forschung nach. Er zeigt, dass zahlreiche moderne Verkehrswege noch immer römischen Trassen folgen, dass ehemals römische Städte bis heute eine besondere Bedeutung besitzen und dass sich der einst römisch geprägte Teil Deutschlands in verschiedenen Dimensionen – etwa wirtschaftlicher Entwicklung, Innovationskraft und Gesundheit – systematisch unterscheidet. Darüber hinaus lassen sich Unterschiede im unternehmerischen Verhalten und in bestimmten Persönlichkeitsmerkmalen feststellen. Roms Vermächtnis wirkt somit in vielfacher Hinsicht fort. Wir stehen – im wörtlichen wie im übertragenen Sinne – auf den Schultern der Antike.

Fabian Wahl (geb. 1987 in Weingarten) ist Wirtschaftshistoriker am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der WU Wien.  Er studierte VWL an der Universität Hohenheim in Stuttgart, wo er sich 2016 auch bei Sibylle Lehmann-Hasemeyer promovierte und bis 2023 als PostDoc angestellt war. Seine Forschung konzentriert sich auf Fragen der Determinanten langfristiger regionaler Entwicklungsprozesse in Deutschland und Europa. Seine Forschung umfasst dabei ein weites zeitliches Spektrum von der Antike bis ins 20. Jahrhundert. Wobei momentan ein Schwerpunkt auf der Erforschung der Effekt des römischen Erbes in Deutschland, sowie den Ursachen und Auswirkungen von Kriegen und Konflikten wie dem Bauernkrieg, dem 30-jährigen Krieg und dem 2. Weltkrieg liegt.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, die Kosten belaufen sich auf € 15,- pro Person. Wir bitten, den Betrag möglichst passend in bar zur Veranstaltung mitzubringen.

Anmeldung:
Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich und ab 23. Februar 2026 telefonisch bei der Geschäftsstelle des Vereins möglich: Frau Tina Wünsche | Tel. 089–28 78 8182 (Mo.–Fr. 10:00–13:00 Uhr, Do. zusätzlich 14:00–16:00 Uhr).

Zusätzlich bieten wir ab Montag, 23. Februar, 9:00 Uhr eine Online-Anmeldung (ausschließlich für Mitglieder) an. Dafür ist beim ersten Mal eine Registrierung erforderlich.

Eine Anmeldung per E-Mail ist nicht möglich.

Bitte beachten Sie: Bei unentschuldigtem Nichterscheinen angemeldeter Personen wird die Anmeldegebühr trotzdem fällig! Bitte überweisen Sie die Anmeldegebühr in diesem Fall auf unser Konto. Herzlichen Dank.


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