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Herbstreisen nach Attika, Böotien, Euböa

  • Anmeldung: bereits erfolgt 
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Von Marathon bis Leuktra

  • Vortrag von Christian Gliwitzky zu den Vereinsreisen im Herbst 2026
  • Anmeldung: ab 27. Juli 2026
  • Einlass ab 17:30 Uhr
  • Treffpunkt: Glyptothek
  • Eintritt frei

Die Regionen Attika, Euböa und Böotien gehören zu den historisch und archäologisch bedeutendsten Landschaften des antiken Griechenland. Geographisch eng miteinander verbunden, entwickelten sie dennoch unterschiedliche politische Strukturen und kulturelle Profile, deren Spannungsfeld die Geschichte der griechischen Antike nachhaltig prägte. Die Herbstreise 2026 führt in Kulturlandschaften, die weit über das urbane Zentrum Athen hinausreichen und in denen sich politische Macht, religiöse Tradition und wirtschaftliche Dynamik in besonderer Weise miteinander verbanden.

Der historische Rahmen spannt sich von der mykenischen Zeit über die „Dunklen Jahrhunderte“ des frühen 1. Jahrtausends v. Chr. bis in die klassische Zeit. Einzelne Monumente am Wegesrand erweitern das Panorama bis in das byzantinische Mittelalter.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf den berühmten Schlachtfeldern der Perserkriege (Marathon, Plataiai) sowie der innergriechischen Kriege des 4. Jahrhunderts v. Chr. (Leuktra, Charoneia). Dabei markieren die Schlachten von Marathon 490 v. Chr. und von Leuktra 371 v. Chr. zwei entscheidende Wendepunkte in der Geschichte Griechenlands: erstere als Signal für den Aufstieg Athens zur Weltmacht, letztere als Fanal für das Ende der abwechselnd attischen oder spartanischen Hegemonie sowie als Wegbereiter für die makedonische Herrschaft über Hellas.

Der Vortrag will die wichtigsten Themen der Reise mit Blick auf die Ausgrabungsstätten näher beleuchten.

Wegen der Theateraufführungen um 20:00 Uhr findet diesmal kein Empfang statt.Der Eintritt entfällt daher. Die Teilnehmerzahl ist aber aus Platzgründen begrenzt und eine Anmeldung ist erforderlich.

Anmeldung: Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich und ab Montag, 27. Juli 2026 telefonisch bei der Geschäftsstelle des Vereins möglich: Frau Tina Wünsche | Tel. 089–28 78 8182 (Mo.–Fr. 10:00–13:00 Uhr, Do. zusätzlich 14:00–16:00 Uhr).

Zusätzlich bieten wir ab Montag, 27. Juli, 9:00 Uhr eine Online-Anmeldung (ausschließlich für Mitglieder) an. Dafür ist beim ersten Mal eine Registrierung erforderlich.

Eine Anmeldung per E-Mail ist nicht möglich.

Bitte beachten Sie: Bei unentschuldigtem Nichterscheinen angemeldeter Personen wird die Anmeldegebühr trotzdem fällig! Bitte überweisen Sie die Anmeldegebühr in diesem Fall auf unser Konto. Herzlichen Dank.


Registrierung für Ticketbestellung

Die Registrierung und Anmeldung erfolgt vor der Buchung. Eine einmalige Registrierung ist für die Buchung der Tickets notwendig. Nach Anmeldung wird die Registrierung von einem Administrator geprüft und freigegeben. Die Bestätigung der Registrierung kann bis 24 h dauern. Hier finden Sie eine Video-Anleitung der Registrierung.


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Die Tickets für die Veranstaltung können hier für registrierte Benutzer verbindlich gebucht werden. Die Bezahlung der Tickets erfolgt direkt vor Ort. Bitte bringen Sie das Online-Ticket und den Betrag, möglichst passend, zur Veranstaltung mit. Hier finden Sie eine Video-Anleitung der Ticket-Bestellung.

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Glypto-Salon XIII: Aus der Glyptothek erzählt 

  • Buchvorstellung von Wolfgang Hesselberger
  • Anmeldung: ab Mittwoch, 8. Juli 2026
  • Treffpunkt: Glyptothek
  • Einlass ab 17:30 Uhr
  • Kosten: € 10,–

Aus dem Grußwort von Christian Gliwitzky zum Buch von Wolfgang Hesselberger:

„Die Glyptothek in München ist ein Ort zum Verweilen – sei es im Innenhof, der eine Idylle mitten in der Stadt bietet, sei es im Café mit seinem geschäftigen, aber doch entspannten Treiben, sei es in den Ausstellungssälen, wo man die zeitlose Schönheit antiker Meisterwerke in gesammelter Stille erfahren kann. Raum und Kunst üben hier eine Faszination aus, die ausnahmslos alle Besucher wenigstens für die Dauer ihres Verweilens in ihren Bann zu schlagen versteht.

Es gibt nun Menschen, die sich immer wieder dieser einmaligen Atmosphäre aussetzen, die regelmäßig, ja zeitweise fast täglich in die Glyptothek kommen. Zu ihnen gehört auch Wolfgang Hesselberger. Er hat das Museum zu einem seiner Lebensräume gewählt. Oder hat die Glyptothek ihn zu ihrem Dauergast auserkoren?

Vermutlich lässt sich diese Frage nur schwer, vielleicht auch gar nicht beantworten. Eines scheint aber allen ‚Stammgästen‘ der Glyptothek gemeinsam zu sein. Zumindest solange sie sich im Haus befinden, schätzungsweise aber auch darüber hinaus strahlen sie große Ruhe und Gelassenheit, ja Heiterkeit aus. Bewirkt das die räumliche Nähe zu den vollendeten Skulpturen eines Phidias, eines Polyklet, eines Kresilas? Ist es die unerreichte Eleganz der äginetischen Giebelfiguren, die für diesen Effekt sorgt?

Man sollte wohl am besten Wolfgang Hesselberger um Auskunft hierzu bitten. Dass er ein scharfer Beobachter ist, ausgestattet mit Menschenkenntnis und Fähigkeit zur Selbstreflexion, machen seine unterhaltsamen Texte nicht weniger als seine treffenden Zeichnungen deutlich, in denen er an dieser Stelle seine Erfahrungen, Erlebnisse, kurz: sein ‚Leben in der Glyptothek‘ dem Leser und Betrachter nahebringt.“

Dr. Wolfgang Hesselberger, langjähriges und engagiertes Mitglied der Glypto-Freunde, lädt Sie herzlich zu einer besonderen Lesung ein und stellt an diesem Abend sein Buch über die Glyptothek vor. Ausgewählte Passagen daraus werden von Frau Myriam Hönig gelesen, die ebenfalls seit vielen Jahren Mitglied unseres Vereins ist.

Im Anschluss haben Sie Gelegenheit, mit dem Autor ins Gespräch zu kommen sowie ein Exemplar des Buches zu erwerben und signieren zu lassen.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, die Kosten belaufen sich auf € 10,- pro Person. Wir bitten, den Betrag möglichst passend in bar zur Veranstaltung mitzubringen.

Anmeldung:
Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich und ab Mittwoch, 8. Juli 2026 telefonisch bei der Geschäftsstelle des Vereins möglich: Frau Tina Wünsche | Tel. 089–28 78 8182 (Mo.–Fr. 10:00–13:00 Uhr, Do. zusätzlich 14:00–16:00 Uhr).

Zusätzlich bieten wir ab Mittwoch, 8. Juli, 9:00 Uhr eine Online-Anmeldung (ausschließlich für Mitglieder) an. Dafür ist beim ersten Mal eine Registrierung erforderlich.

Eine Anmeldung per E-Mail ist nicht möglich.

Bitte beachten Sie: Bei unentschuldigtem Nichterscheinen angemeldeter Personen wird die Anmeldegebühr trotzdem fällig! Bitte überweisen Sie die Anmeldegebühr in diesem Fall auf unser Konto. Herzlichen Dank.


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Glypto-Lyrik III: Cicero, Rede gegen Catilina

  • Lesung
  • Anmeldung: ab 1. Juni 2026
  • Treffpunkt: Antikensammlungen
  • Einlass ab 17:30 Uhr
  • Kosten: € 20,– 

Quo usque tandem abutere, Catilina, patientia nostra?
Wie lange noch, Catilina, willst Du unsere Geduld missbrauchen?

In der Nacht vom 6. auf den 7. November 63 v. Chr. erhält der Konsul der römischen Republik, Marcus Tullius Cicero, sichere Hinweise auf ein Attentat, das in den frühen Morgenstunden auf ihn begangen werden soll. Blitzschnell reagiert der gewiefte Politiker und weiß nicht nur den Anschlag zu verhindern, sondern beruft umgehend eine Senatsversammlung in den Tempel des Jupiter Stator am Fuß des palatinischen Hügels ein. Im Morgengrauen treffen sich die Senatoren – unter ihnen auch Lucius Sergius Catilina, der hinter den Mordplänen gegen Cicero steckt, aber dreist genug ist, sich im Senat zu zeigen und so zu tun, als habe er mit dem Komplott nichts zu schaffen.

Obwohl er gewichtige Beweise gegen seinen Rivalen in den Händen hält, befindet sich der Konsul in keiner rosigen Lage: Viele Senatoren sympathisieren mit Catilina, der – anders als der Emporkömmling (homo novus) Cicero – aus altem, wenn auch verarmten patrizischem Adel stammt; andere halten die Verdächtigungen zwar für im Kern real, sie scheinen ihnen aber vom präsumtiven Opfer in ihrer politischen Gefährlichkeit künstlich aufgebauscht zu werden. Kurzum: Man glaubt, es eher mit einer „Schulhofkeilerei“ als mit einem Versuch zum Umsturz der staatlichen Ordnung tun zu haben. Es besteht mithin keine Möglichkeit, ein senatus consultum ultimum, einen letztgültigen Senatsbeschluss, zu erwirken, der es erlauben würde, Catilina und seine Spießgesellen wegen Hochverrates festnehmen und hinrichten zu lassen.

Cicero bleibt deshalb nur ein Weg, der Lage Herr zu werden: Er muss die Form wahren, aber dennoch einen solchen Druck auf Catilina ausüben, dass dieser von selbst die Segel streicht und Rom verlässt. Dieser Zwangslage und der Genialität des Redners verdanken wir eine der größten rhetorischen Leistungen der Weltgeschichte: die erste Catilinarische Rede. Sie kommt in den Antikensammlungen von Neuem zum Vortrag – gelesen von Sven Schöcker, eingeleitet von Christian Gliwitzky.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, die Kosten belaufen sich auf € 20,- pro Person. Wir bitten, den Betrag möglichst passend in bar zur Veranstaltung mitzubringen.

Anmeldung: Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich und ab Montag, 1. Juni 2026 telefonisch bei der Geschäftsstelle des Vereins möglich: Frau Tina Wünsche | Tel. 089–28 78 8182 (Mo.–Fr. 10:00–13:00 Uhr, Do. zusätzlich 14:00–16:00 Uhr).

Zusätzlich bieten wir ab Montag, 1. Juni, 9:00 Uhr eine Online-Anmeldung (ausschließlich für Mitglieder) an. Dafür ist beim ersten Mal eine Registrierung erforderlich.

Eine Anmeldung per E-Mail ist nicht möglich.

Bitte beachten Sie: Bei unentschuldigtem Nichterscheinen angemeldeter Personen wird die Anmeldegebühr trotzdem fällig! Bitte überweisen Sie die Anmeldegebühr in diesem Fall auf unser Konto. Herzlichen Dank.


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Frühjahrsreisen nach London

  • Gesonderte Einladung mit Anmeldung erfolgt
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2026-Archiv

Mitgliederversammlung

  • Gesonderte Einladung mit Anmeldung erfolgt

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Odysseus als Opernheld

  • Musikabend mit Künstlern des Mozarteums Salzburg
  • Anmeldung: ab 20. April 2026
  • Treffpunkt: Glyptothek
  • Einlass ab 17:30 Uhr
  • Kosten: € 25,–

Homers Opernheld Odysseus. Seine abenteuerliche Reise von der Renaissance bis in die Gegenwart

Odysseus wurde in der abendländischen Kunst immer wieder neu erfunden: als liebender Krieger, als umherirrender Flüchtling, als rastlos Suchender. So bildete der Held seit der Antike eine Projektionsfläche für die Ideale, Ängste und Träume jeder Epoche. Und darum faszinierte und inspirierte er auch zahlreiche Komponisten von der Renaissance bis in die Gegenwart.

Einstudierung und Organisation: Univ. Prof. Dr. John Thomasson; Em. Univ. Prof. Ingrid Janser-Mayr; Universität Mozarteum Salzburg

Idee, Konzeption und Leitung:  Heinz Lukas–Kindermann

Begrüßung und Einführung in „Die Irrfahrten des Odysseus“: Christian Gliwitzky

Es singen Studierende der Universität Mozarteum Salzburg.

Musikalische Einstudierung/Pianist: Klaus Eibensteiner

Programm

Max Bruch (1838–1920), aus „Odysseus“, Szenen aus der Odyssee für Chor, Solostimmen und Orchester op.41
Auf des welligen Stroms blumiger Wiesenflur
Nausikaa (Elisabeth Zeiler), Odysseus (Hyunsik Ko)

Reinhard Keiser (1674–1739), aus „Circe oder des Ulysses erster Theil“, sowie „Penelope oder des Ulysses ander Theil“
In der Liebe Rosengarten
Circe (Sarah Raphaela Mair)

Christoph Willibald Gluck (1714–1787), aus „Telemaco ossia L’isola di Circe“
Fremer gonfio di torbide spume
Ulisse (Rodrigo Alegre)

Bruch: Ich wob dies Gewand
Penelope (Sarah Raphaela Mair)

Maria Teresa Agnesi Pinottini (1720–1795), aus „Ulisse in Campania“
Ad onorar la sorte del valoroso duce
Nicandro, ein kumanischer Fürst (Rodrigo Alegre)

Bruch: Rinnet hin, ihr salzgen Zähren
Odysseus (Hyunsik Ko), Hermes (Rodrigo Alegre)

Luigi Dallapiccola (1904–1975), aus: „Ulisse“
Wie einsam und wieder einsam
Kalypso (Elisabeth Zeiler)

Keiser: Amor bindt uns heute wieder
Circe (Sarah Raphaela Mair), Ulysses (Hyunsik Ko)

Gabriel Fauré, (1845–1924), aus „Pénélope“
Toute la nuit sans bruit
Ulysse (Rodrigo Alegre), Euryclée (Sarah Raphaela Mair), Eumée (Hyunsik Ko)

Keiser: Ich eile zu den Waffen
Ulysses (Hyunsik Ko)

Claudio Monteverdi, (1567–1643), aus „Il ritorno d’Ulisse in patria“
Illustratevi o cieli
Penelope (Elisabeth Zeiler), Ulisse (Hyunsik Ko)

Im Anschluss an das Konzert findet unser üblicher Empfang mit Wein und Käse statt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, die Kosten belaufen sich auf € 25,– pro Person. Wir bitten, den Betrag möglichst passend in bar zur Veranstaltung mitzubringen.

Anmeldung:
Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich und ab 20. April 2026 telefonisch bei der Geschäftsstelle des Vereins möglich: Frau Tina Wünsche | Tel. 089–28 78 8182 (Mo.–Fr. 10:00–13:00 Uhr, Do. zusätzlich 14:00–16:00 Uhr).

Zusätzlich bieten wir ab Montag, 20. April, 9:00 Uhr eine Online-Anmeldung (ausschließlich für Mitglieder) an. Dafür ist beim ersten Mal eine Registrierung erforderlich.

Eine Anmeldung per E-Mail ist nicht möglich.

Bitte beachten Sie: Bei unentschuldigtem Nichterscheinen angemeldeter Personen wird die Anmeldegebühr trotzdem fällig! Bitte überweisen Sie die Anmeldegebühr in diesem Fall auf unser Konto. Herzlichen Dank.


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Glypto-Salon XIII: Homers Odyssee

  • Vortrag von Hans Maier-Fuchs
  • Anmeldung: ab 13. April 2026
  • Treffpunkt: Glyptothek
  • Einlass ab 17:30 Uhr
  • Kosten: € 10,–

Der Sirenengesang, eine Odyssee hinter sich haben, jemand bezirzen: Das sind alles Anleihen aus Homers Odyssee in unserer Alltagssprache, nur wenige wissen davon. Dabei sind die Bilder des trojanischen Pferdes, die Blendung des einäugigen Kyklopen Polyphem, die Vereinigung des Paares Odysseus und Penelope nach Krieg und Irrfahrten präsent wie Weniges aus der Weltliteratur. 

Der Held ein „Niemand“, die Seefahrt ein einziges Scheitern, keiner aus seiner Truppe überlebt außer ihm und keine Frau kann ihn halten. Nicht Kirke, nicht Kalypso, nicht Nausikaa. Dabei ist seine Heimfahrt auch Ausfahrt, Welterkundung, die Fremde lockt in nie gekanntem Maße. Afrika, Sizilien, all das liegt auf dem Weg dieser schrecklichen Seefahrt, und wäre er später geboren, hätte es auch eine Odyssee im Weltraum gegeben.

Wer uns das alles erzählt? Homer. Und wie er das erzählt, wie Welt-Literatur entsteht, davon wollen wir sprechen. 

Hans Maier-Fuchs (geb. 1948) studierte Klassische Philologie, Germanistik und Geschichte an der Universität Erlangen. In den 1970er-Jahren begann er seine Tätigkeit als Lehrer an Münchner Gymnasien, vor allem am Wilhelmsgymnasium, und begleitete dort über viele Jahrzehnte zahlreiche Schülergenerationen. Seit 2020 unterrichtet er Griechisch am erzbischöflichen Seminar München. Außerdem ist er seit mehr als fünfzig Jahren als erfahrener Reiseleiter aktiv, vor allem auf Studienreisen nach Rom und Sizilien.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, die Kosten belaufen sich auf € 10,- pro Person. Wir bitten, den Betrag möglichst passend in bar zur Veranstaltung mitzubringen.

Anmeldung:
Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich und ab 13. April 2026 telefonisch bei der Geschäftsstelle des Vereins möglich: Frau Tina Wünsche | Tel. 089–28 78 8182 (Mo.–Fr. 10:00–13:00 Uhr, Do. zusätzlich 14:00–16:00 Uhr).

Zusätzlich bieten wir ab Montag, 13. April, 9:00 Uhr eine Online-Anmeldung (ausschließlich für Mitglieder) an. Dafür ist beim ersten Mal eine Registrierung erforderlich.

Eine Anmeldung per E-Mail ist nicht möglich.

Bitte beachten Sie: Bei unentschuldigtem Nichterscheinen angemeldeter Personen wird die Anmeldegebühr trotzdem fällig! Bitte überweisen Sie die Anmeldegebühr in diesem Fall auf unser Konto. Herzlichen Dank.


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Münchner Spaziergänge XI: Königlich bayerische Hoflieferanten

  • Führung in der Stadt mit Georg Reichlmayr
  • Anmeldung: ab 30. März 2026
  • Treffpunkt: 13:45 Uhr oder 16:15 Uhr am Fischbrunnen am Marienplatz
  • Kosten: € 15,–

„Königlich Bayerischer Hoflieferant“ war ein Ehrentitel, den die Monarchen einer sorgsam ausgewählten Elite an Geschäftsleuten zuerkannten: Vergoldern, Lederwarenherstellern, Kunstschreinern und Kaufleuten. Damit fiel der höfische Glanz auf das bürgerliche Geschäftsleben und die Nähe zum Königshaus bedeutete ein erfolgreiches Marketing. Dabei mussten die Hoflieferanten gar nicht den Hof beliefern, aber sie durften das königliche Wappen im Ladengeschäft und auf dem Briefpapier führen. Der Spaziergang möchte Sie mit der Geschichte einiger namhafter Hoflieferanten bekannt machen.

Georg Reichlmayr ist seit seinem Studium der Geschichte und Germanistik als Gästeführer in München und Umgebung unterwegs. Vielen ist er durch seine sehr beliebten Führungen in der Glyptothek schon seit Jahren bekannt.

Die Stadtführung dauert zwei Stunden. Aufgrund der erfahrungsgemäß großen Resonanz der Veranstaltungen mit Georg Reichlmayr bieten wir zwei aufeinanderfolgende Touren an: Die eine beginnt um 14:00 Uhr, die andere um 16:30 Uhr.

Die Kosten belaufen sich auf € 15,– pro Person. Wir bitten, den Betrag möglichst passend in bar zum Spaziergang mitzubringen. Im Anschluss an die Führung kann, wer möchte, einen gemeinsamen Besuch in dem Augustiner-Stammhaus (auf eigene Kosten) genießen.

Anmeldung:
Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich und ab 30. März 2026 telefonisch bei der Geschäftsstelle des Vereins möglich: Frau Tina Wünsche | Tel. 089–28 78 8182 (Mo.–Fr. 10:00–13:00 Uhr, Do. zusätzlich 14:00–16:00 Uhr).

Zusätzlich bieten wir ab Montag, 30. März, 9:00 Uhr eine Online-Anmeldung (ausschließlich für Mitglieder) an. Dafür ist beim ersten Mal eine Registrierung erforderlich.

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ICH, SISYPHOS – INTRIGEN, LUST & LEID

  • Exklusive Theateraufführung für die Glypto-Freunde
  • Anmeldung: ab 2. März 2026
  • Treffpunkt: Antikensammlungen
  • Einlass ab 17:30 Uhr
  • Kosten: € 25,-

Die Griechen deuteten den Namen Sisyphos als die Steigerungsform von sophos, klug; Homer nennt ihn sogar den klügsten unter den Menschen.

Ja, Sisyphos war ein Mensch, er liebte das Leben und legte sich mit den Göttern an. Man erzählt sich, dass es ihm gelang, den Tod, als der ihn holen wollte, mit Wein zu bewirten und zu fesseln. Damit machte er dem Sterben ein Ende, bis Ares, der Gott des Krieges, den Tod befreite und ihm Sisyphos auslieferte.

Aber dieser überlistete den Tod ein zweites Mal, indem er sowohl seine Frau Merope als auch Persephone, die Göttin der Unterwelt, austrickste. Er brachte es fertig, auf die Erde zurückzukehren. Er soll sehr alt geworden sein. Später musste er, zur Strafe für seinen Menschenverstand, einen Stein bergauf rollen, immer wieder… und immer wieder wird vom Stein, von der Qual gesprochen.

Doch nun, in den Antikensammlungen München, wird Konstantin Moreth als Sisyphos, assistiert von Bonnie Tillemann, Ihnen einen Einblick in Szenen seines bewegten, lustvollen Lebens bieten, und exklusiv, ohne sich zu schonen, auch in Szenen seiner Ehe.

Nach seiner „Verteidigungsrede“, mit Belegen aus drei Jahrtausenden, können Sie, meine Damen und Herren, selbst entscheiden, ob seine Strafe berechtigt ist. Gerne steht Ihnen Sisyphos nach der Vorstellung, bei einem Glas Wein, für alle Fragen zur Verfügung.

Buch und Regie: Ioan C. Toma
Ausstattung: Bonnie Tillemann
Eine Produktion der Moreth Company

Quellen: Homer 8.Jh.v.Chr. Euripides 5.Jh.v.Chr. Platon 4.Jh.v.Chr. Hygin 2.Jh.v.Chr. Pherekydes 5.Jh. Shakespeare 16.-17.Jh. Lytton 19.Jh. Trevelyan „Sisyphos An Operatic Fable“ 20.Jh. (Übersetzung Luise Toma). Camus 20.Jh.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, die Kosten belaufen sich auf € 25,– pro Person. Wir bitten den Betrag möglichst passend in bar zur Veranstaltung mitzubringen.

Sollten Sie am 16. März keine Zeit haben, gibt es noch weitere Termine für öffentliche Aufführungen. Informationen hierzu finden Sie unter: www.morethcompany.de

Anmeldung für die exklusive Aufführung für die Glypto-Freunde am 16. März:
Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich und ab 2. März 2026 telefonisch bei der Geschäftsstelle des Vereins möglich: Frau Tina Wünsche | Tel. 089–28 78 8182 (Mo.–Fr. 10:00–13:00 Uhr, Do. zusätzlich 14:00–16:00 Uhr).

Zusätzlich bieten wir ab Montag, 2. März, 9:00 Uhr eine Online-Anmeldung (ausschließlich für Mitglieder) an. Dafür ist beim ersten Mal eine Registrierung erforderlich.

Eine Anmeldung per E-Mail ist nicht möglich.

Bitte beachten Sie: Bei unentschuldigtem Nichterscheinen angemeldeter Personen wird die Anmeldegebühr trotzdem fällig! Bitte überweisen Sie die Anmeldegebühr in diesem Fall auf unser Konto. Herzlichen Dank.


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