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Samnium und die Samniten

Montag, 9. Mai 2022 | 18 Uhr

– Empfang und Preview zur Sonderausstellung in den Antikensammlungen

Anmeldung: ab 2. Mai 2022

Das antike Volk der Samniten hatte seine Heimat im Herzen Süditaliens. Die samnitische Kultur formierte sich um 500 v. Chr. in diesem Gebiet. Nach römischen Quellen hatten die Samniten – bei den Römern „Sabeller“ genannt – sabinische Wurzeln. Ihre Sprache war das Oskische, ein Zweig des Indogermanischen. In der Berg- und Hügellanschaft ihrer Siedlungsregion betrieben sie eine extensive Wanderweidewirtschaft mit Schafen und Ziegen. An den Triften der Viehherden entstanden bisweilen größere Siedlungen.

Ins Rampenlicht der Geschichte traten die Samniten durch ihre kriegerischen Konflikte mit den Römern zwischen 343 und 272 v. Chr.: Die sogenannten Samnitenkriege brachten den Samniten nicht nur glänzende Siege ein wie in der berühmten Schlacht an den Caudinischen Pässen, nach der sie die römischen Legionen samt den kommandierenden Konsuln unter das Joch zwangen. Vielmehr erlitten sie auch schmerzliche Niederlagen, so dass dieser Konflikt schließlich mit dem Triumph Roms endete und zur Romanisierung Samniums führte.

Die Ausstellung präsentiert dem Publikum erstmals außerhalb Italiens den letzten und gefährlichsten Gegner Roms auf der Apenninenhalbinsel. Eine Fülle von spektakulären archäologischen Funden aus zahlreichen italienischen Museen illustriert dabei die samnitische Kultur und zeichnet die entscheidenden Etappen der antiken Geschichte Samniums und der Samniten nach.

Die Preview findet am Abend vor der offiziellen Eröffnung statt und gewährt den Teilnehmern einen ersten, exklusiven Besuch der Ausstellung. Es wird einführende Bemerkungen, Führungen durch die neue Ausstellung, ein reichhaltiges Buffet und wohl auch manch interessantes Gespräch geben.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, die Kosten belaufen sich auf € 25 pro Person.

Die unbedingt notwendige Anmeldung ist ab 2. Mai 2022 telefonisch bei der Geschäftsstelle des Vereins möglich. Sie erreichen unsere Geschäftsstelle, Frau Tina Wünsche, unter der Telefonnummer 089–28 78 8182, Mo.–Fr. 10:00 bis 13:00 Uhr und Do. auch 14:00 bis 16:00 Uhr. Zusätzlich bieten wir die Anmeldung online an. Für beide Anmeldemöglichkeiten gibt es Kontingente, um Mitglieder, die nicht so versiert im Umgang mit dem Internet sind, nicht faktisch auszuschließen. Die Online-Anmeldung finden sie zum Stichtag unter der Veranstaltung auf unserer Webseite. Beim ersten Mal ist eine Registrierung für diese Anmeldung erforderlich. Die Anmeldung per E-Mail ist nicht möglich.

Natürlich gelten die jeweils aktuellen Corona-Regeln für die Staatlichen Museen in Bayern, Veranstaltungen und Gastronomie.


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Die Registrierung und Anmeldung erfolgt vor der Buchung. Eine einmalige Registrierung ist für die Buchung der Tickets notwendig. Nach Anmeldung wird die Registrierung von einem Administrator geprüft und freigegeben. Die Bestätigung der Registrierung kann bis 24 h dauern.

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Glypto-Salon I: Richard Wagner und die Antike, Teil 2

Samstag, 7. Mai 2022 | 19 Uhr

– Multimedia-Vortrag von Dr. Frank Piontek in zwei Teilen – Teil 2: Sokrates an der Pegnitz, Antigone im Walkürenland. Wagners Opern und Musikdramen.

Anmeldung: ab 25. April 2022

Immer noch gilt Richard Wagner bei manchen Opernfreunden als deutschtümelnder Propagandist der germanischen Mythologie und der mittelalterlichen Mythen. Kein Wunder: Lange Zeit wurden seine Werke, insbesondere „Der Ring des Nibelungen“, im pseudogermanischen Kostüm auf die Bühnen gebracht – die Literaturwissenschaftler wussten bereits zuvor, dass es viele Motive in den Opern vom „Fliegenden Holländer“ bis zum „Parsifal“ gibt, die Wagner der griechischen Literatur entlehnt hat.

Als würde dies noch nicht genügen, um Wagner als einen durchaus weltläufigen Erfinder neuer Mythen zu erkennen, hat Wagner sich selbst in seinen umfangreichen Schriften auf das Erbe des antiken Theaters, der antiken Stoffe und des antiken Menschenwesens (wie er es sah) bezogen, um seine eigene Musikdramatik theoretisch zu begründen. Wer genauer hinschaut, wird in den Bayreuther Festspielen den Versuch erblicken, die antiken Theateraufführungen in der Gegenwart mit anderen Mitteln zu wiederholen. Wer den „Holländer“ und all die anderen Bühnenwerke studiert, wird Odysseus, Antigone, Semele, Leda, Zeus und Hera in ihnen entdecken – und in Allem eine tiefe Vertrautheit Wagners mit den antiken Texten am Werk sehen.

In einem zweiteiligen Vortrag mit Musikbeispielen und Bildern in der Glyptothek wird Dr. Frank Piontek das äußerst umfangreiche Panorama, also Wagners Antike, wenigstens ansatzweise erläutern: auch mit Hinweisen auf Inszenierungen, die Antike in Wagners Opern und Musikdramen zum Vorschein brachten. Nach den Vorträgen gibt es Brot, Käse und Wein.

Die Vorträge sind eine Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Richard-Wagner-Verband München, der seine Mitglieder ebenso hierzu einlädt.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, die Kosten belaufen sich auf 15 EURO pro Abend. Den Betrag bitten wir, am Eingang in passenden Scheinen zu bezahlen.

Die unbedingt notwendige Anmeldung ist für beide Abende ab 25. April 2022 telefonisch bei der Geschäftsstelle des Vereins möglich. Sie erreichen unsere Geschäftsstelle, Frau Tina Wünsche, unter der Telefonnummer 089–28 78 8182, Mo.–Fr. 10:00 bis 13:00 Uhr und Do. auch 14:00 bis 16:00 Uhr. Zusätzlich bieten wir die Anmeldung online an. Für beide Anmeldemöglichkeiten gibt es Kontingente, um Mitglieder, die nicht so versiert im Umgang mit dem Internet sind, nicht faktisch auszuschließen. Die Online-Anmeldung finden sie zum Stichtag unter der Veranstaltung auf unserer Webseite. Beim ersten Mal ist eine Registrierung für diese Anmeldung erforderlich. Die Anmeldung per E-Mail ist nicht möglich.

Natürlich gelten die jeweils aktuellen Corona-Regeln für die Staatlichen Museen in Bayern, Veranstaltungen und Gastronomie.

Frank Piontek, Dr. phil., geb. 1964 in Berlin. Seit 1988 in Bayreuth. Viele Aufsätze und Artikel über Musiktheater, Kunst und Literatur. Umfangreiche Blogs über Musils Mann ohne Eigenschaften und Jean Pauls Die unsichtbare Loge (für die Bayerische Staatsbibliothek). Vorträge und Lesungen in Bayreuth, Leipzig, Salzburg, Paris, Berlin, Kassel, Bamberg, Verona, Venedig u.a. 1997 UA Theaterstück Casanova kam zu spät (Markgräfliches Opernhaus). 2013 UA Siebenkäs (Studiobühne Bayreuth). Dramaturg bei der szenisch-musikalischen Uraufführung von Wagners Männerlist größer als Frauenlist (Hauptstadtoper Berlin 2013). Regie- und Dramaturgie-Hospitanzen: Semper-Oper, Wiener Staatsoper, E.T.A.-Hoffmann-Theater Bamberg. Mitkonzeption des „Jean-Paul-Wegs“ in Oberfranken und Konzeption des Jean-Paul-Museums Bayreuth. Bücher: u.a. Plädoyer für einen Zauberer. Richard Wagner (2006). Richard Wagner: Sämtliche Gedichte (2019). Regelmäßiger Textbeiträger bei deropernfreund.de und wagnerspectrum.


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Glypto-Salon I: Richard Wagner und die Antike, Teil 1

Freitag, 6. Mai 2022 | 19 Uhr

– Multimedia-Vortrag von Dr. Frank Piontek in zwei Teilen – Teil 1: Vom idealen Menschen und anderen Theorien. Wagners Schriften

Anmeldung: ab 25. April 2022

Immer noch gilt Richard Wagner bei manchen Opernfreunden als deutschtümelnder Propagandist der germanischen Mythologie und der mittelalterlichen Mythen. Kein Wunder: Lange Zeit wurden seine Werke, insbesondere „Der Ring des Nibelungen“, im pseudogermanischen Kostüm auf die Bühnen gebracht – die Literaturwissenschaftler wussten bereits zuvor, dass es viele Motive in den Opern vom „Fliegenden Holländer“ bis zum „Parsifal“ gibt, die Wagner der griechischen Literatur entlehnt hat.

Als würde dies noch nicht genügen, um Wagner als einen durchaus weltläufigen Erfinder neuer Mythen zu erkennen, hat Wagner sich selbst in seinen umfangreichen Schriften auf das Erbe des antiken Theaters, der antiken Stoffe und des antiken Menschenwesens (wie er es sah) bezogen, um seine eigene Musikdramatik theoretisch zu begründen. Wer genauer hinschaut, wird in den Bayreuther Festspielen den Versuch erblicken, die antiken Theateraufführungen in der Gegenwart mit anderen Mitteln zu wiederholen. Wer den „Holländer“ und all die anderen Bühnenwerke studiert, wird Odysseus, Antigone, Semele, Leda, Zeus und Hera in ihnen entdecken – und in Allem eine tiefe Vertrautheit Wagners mit den antiken Texten am Werk sehen.

In einem zweiteiligen Vortrag mit Musikbeispielen und Bildern in der Glyptothek wird Dr. Frank Piontek das äußerst umfangreiche Panorama, also Wagners Antike, wenigstens ansatzweise erläutern: auch mit Hinweisen auf Inszenierungen, die Antike in Wagners Opern und Musikdramen zum Vorschein brachten. Nach den Vorträgen gibt es Brot, Käse und Wein.

Die Vorträge sind eine Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Richard-Wagner-Verband München, der seine Mitglieder ebenso hierzu einlädt.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, die Kosten belaufen sich auf 15 EURO pro Abend. Den Betrag bitten wir, am Eingang in passenden Scheinen zu bezahlen.

Die unbedingt notwendige Anmeldung ist für beide Abende ab 25. April 2022 telefonisch bei der Geschäftsstelle des Vereins möglich. Sie erreichen unsere Geschäftsstelle, Frau Tina Wünsche, unter der Telefonnummer 089–28 78 8182, Mo.–Fr. 10:00 bis 13:00 Uhr und Do. auch 14:00 bis 16:00 Uhr. Zusätzlich bieten wir die Anmeldung online an. Für beide Anmeldemöglichkeiten gibt es Kontingente, um Mitglieder, die nicht so versiert im Umgang mit dem Internet sind, nicht faktisch auszuschließen. Die Online-Anmeldung finden sie zum Stichtag unter der Veranstaltung auf unserer Webseite. Beim ersten Mal ist eine Registrierung für diese Anmeldung erforderlich. Die Anmeldung per E-Mail ist nicht möglich.

Natürlich gelten die jeweils aktuellen Corona-Regeln für die Staatlichen Museen in Bayern, Veranstaltungen und Gastronomie.

Frank Piontek, Dr. phil., geb. 1964 in Berlin. Seit 1988 in Bayreuth. Viele Aufsätze und Artikel über Musiktheater, Kunst und Literatur. Umfangreiche Blogs über Musils Mann ohne Eigenschaften und Jean Pauls Die unsichtbare Loge (für die Bayerische Staatsbibliothek). Vorträge und Lesungen in Bayreuth, Leipzig, Salzburg, Paris, Berlin, Kassel, Bamberg, Verona, Venedig u.a. 1997 UA Theaterstück Casanova kam zu spät (Markgräfliches Opernhaus). 2013 UA Siebenkäs (Studiobühne Bayreuth). Dramaturg bei der szenisch-musikalischen Uraufführung von Wagners Männerlist größer als Frauenlist (Hauptstadtoper Berlin 2013). Regie- und Dramaturgie-Hospitanzen: Semper-Oper, Wiener Staatsoper, E.T.A.-Hoffmann-Theater Bamberg. Mitkonzeption des „Jean-Paul-Wegs“ in Oberfranken und Konzeption des Jean-Paul-Museums Bayreuth. Bücher: u.a. Plädoyer für einen Zauberer. Richard Wagner (2006). Richard Wagner: Sämtliche Gedichte (2019). Regelmäßiger Textbeiträger bei deropernfreund.de und wagnerspectrum.


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Roms Grenze – der Rätische Limes

Samstag, 23. April 2022

– Besuch im Weissenburger Römer Museum

Anmeldung: ab 4. April 2022

Das Kastell Weissenburg, in der Antike Biriciana genannt, war ein römisches Alen-Kastell, das nahe am Obergermanisch-Rätischen Limes liegt, der 550 km langen nördlichen Grenzbefestigung zum freien Germanien, und sich zwischen der Donau bei Eining und dem Rhein hinzieht. Reste der Befestigungsanlagen des Limes können wir heute noch sehen, so beispielsweise Grundmauern römischer Kastelle und von Wachtürmen an der sogenannten „Rätischen Mauer“.  

In Weissenburg war die Reitereinheit Ala I Hispanorum Auriana stationiert, die zuerst in Spanien ausgehoben worden war.  

Höhepunkt unseres Ausflugs ist das Römermuseum in Weissenburg. 1979 machte in Weissenburg nahe der Thermenanlage ein Gärtner beim Anlegen eines Spargelbeetes einen spektakulären Fund von 114 Objekten. Darunter befanden sich 17 Götterstatuetten aus Bronze, die zu den besten Skulpturen gehören, die nördlich der Alpen gefunden wurden. Es handelt sich bei diesem gemischten Metallfund wohl um den Hort eines plündernden Germanen während der Alamanneneinfälle Mitte des 3. Jhs. n. Chr. bei denen weite Teile Rätiens verwüstet wurden.  

Programm (Zeitangaben ohne Gewähr):  

9:00 Uhr         Abfahrt des Busses in der Katharina-von-Bora-Str. 10  

11:00 Uhr       Führungen durch das Römermuseum in Weissenburg  

12:30 Uhr       Mittagspause in einem fränkischen Restaurant  

13:30 Uhr       Weiterfahrt zur römischen Therme mit kurzem Spaziergang zum Kastell Biriciana

16:00 Uhr       Rückfahrt über den Limes zu einem das römische Burgus, einer Gaststube nach München  
18:00 Uhr       voraussichtlich Ankunft in München  

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, die Kosten belaufen sich auf 40 EURO pro Person für Busfahrt, Eintritt und Führungen. Den Betrag bitten wir, im Bus mit passenden Scheinen zu bezahlen. Die Besichtigung der Außenbereiche ist vom Wetter beeinflusst.  

Die unbedingt notwendige Anmeldung ist ab 4. April 2022 telefonisch bei der Geschäftsstelle des Vereins möglich. Sie erreichen unsere Geschäftsstelle, Frau Tina Wünsche, unter der Telefonnummer 089–28 78 8182, Mo.–Fr. 10:00 bis 13:00 Uhr und Do. auch 14:00 bis 16:00 Uhr. Zusätzlich bieten wir die Anmeldung online an. Für beide Anmeldemöglichkeiten gibt es Kontingente, um Mitglieder, die nicht so versiert im Umgang mit dem Internet sind, nicht faktisch auszuschließen. Die Online-Anmeldung finden sie zum Stichtag unter der Veranstaltung auf unserer Webseite. Beim ersten Mal ist eine Registrierung für diese Anmeldung erforderlich. Die Anmeldung per E-Mail ist nicht möglich.  

Natürlich gelten die jeweils aktuellen Corona-Regeln für die Staatlichen Museen in Bayern, Veranstaltungen und Gastronomie.    

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Museumsnetzwerk Antike in Bayern

Dienstag, 5. April 2022 | 11 Uhr

– Führung im Infopoint Museen & Schlösser in Bayern

Anmeldung: ab 21. März 2022

In Bayern haben Römer und Kelten viele Spuren hinterlassen. Zu finden sind diese in sieben einzigartigen Museen und archäologischen Parks, die sich zum Museumsnetzwerk „Antike in Bayern” zusammengeschlossen haben. Initiiert wurde das Netzwerk von den Antikensammlungen und der Glyptothek in München. Es dient vorrangig dem gemeinsamen Tourismusmarketing und wird von der Landesstelle für nichtstaatliche Museen in München gefördert.  

In der Sonderausstellung werden die sieben bayerischen Antikenmuseen und archäologischen Parks beispielhaft vorgestellt: Wer kennt nicht die einstigen Römerstädte Cambodunum, Augusta Vindelicum oder Biriciana? Marmor- und Bronzefiguren, Tongefäße, Lampen und wertvoller Glasschmuck erzählen spannende Geschichten aus der antiken Vergangenheit Bayerns und verweisen auf die lange Tradition des Antikensammelns der Wittelsbacher. Sie brachten glanzvolle Zeugnisse der griechischen und etruskischen Welt nach München.

Sieben spannende Museen machen Lust auf antike Geschichte!  

Mehr dazu unter: https://antike-bayern.byseum.de/de/home  

Dr. Astrid Fendt (Antikensammlungen und Glyptothek München) sowie Sabine Wieshuber M.A. (Leiterin Infopoint) führen Sie durch die Sonderausstellung und die ständige Präsentation im „Infopoint Museen und Schlösser in Bayern“.  

Im Anschluss an die Führung gehen wir zum Mittagessen in den Pfälzer Weinstuben, wer möchte.    

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Führung ist kostenlos.  

Treffpunkt: Infopoint im Alten Hof 1, München  

Die unbedingt notwendige Anmeldung ist ab 21. März 2022 telefonisch bei der Geschäftsstelle des Vereins möglich. Sie erreichen unsere Geschäftsstelle, Frau Tina Wünsche, unter der Telefonnummer 089–28 78 8182, Mo.–Fr. 10:00 bis 13:00 Uhr und Do. auch 14:00 bis 16:00 Uhr. Zusätzlich bieten wir die Anmeldung online an. Für beide Anmeldemöglichkeiten gibt es Kontingente, um Mitglieder, die nicht so versiert im Umgang mit dem Internet sind, nicht faktisch auszuschließen. Die Online-Anmeldung finden sie zum Stichtag unter der Veranstaltung auf unserer Webseite. Beim ersten Mal ist eine Registrierung für diese Anmeldung erforderlich. Die Anmeldung per E-Mail ist nicht möglich.  

Bitte beachten Sie, dass natürlich die jeweils aktuellen Corona-Regeln für die Staatlichen Museen in Bayern, Veranstaltungen und Gastronomie gelten.    

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Die Registrierung und Anmeldung erfolgt vor der Buchung. Eine einmalige Registrierung ist für die Buchung der Tickets notwendig. Nach Anmeldung wird die Registrierung von einem Administrator geprüft und freigegeben. Die Bestätigung der Registrierung kann bis 24 h dauern.

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Münchener Spaziergänge II: Propyläen und Sankt Bonifaz

Mittwoch, 23. März 2022 | 17 Uhr und Donnerstag, 24. März 2022 | 17 Uhr

– Ausgebucht –

Der Münchner Königsplatz mit seinen klassizistischen Gebäuden gehört zu den weltweit bedeutendsten Architekturensembles des 19. Jahrhunderts. Dabei sind uns die ionische Tempelfassade der Glyptothek Leo von Klenzes und die korinthische Frontportikus der Antikensammlungen Georg Friedrich Zieblands, die den Platz im Norden und Süden rahmen, als Eingangsbauten der dahinterliegenden Museen wohlvertraut.  

Wir wollen uns deshalb auf unserem Spaziergang eingehender mit zwei Gebäuden beschäftigen, die sonst meist nicht im Mittelpunkt des Interesses stehen: mit den Propyläen auf der Westseite des Königsplatzes, die Leo von Klenze zwischen 1854 und 1862 für Ludwig I. errichtete; und mit der Basilika Sankt Bonifaz auf der Rückseite der Antikensammlungen, die von Georg Friedrich Ziebland im Anschluss an das Ausstellungsgebäude zwischen 1838 und 1845 erbaut wurde.  

Im Anschluss an die Führung besuchen wir gemeinsam das Café Luitpold in der Brienner Straße, wer möchte.    

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Wir bieten deswegen zwei inhaltsgleiche Termine an.  

Treffpunkt: Portikus der Antikensammlungen  

Die Veranstaltung ist ausgebucht.  

Bitte beachten Sie, dass natürlich die jeweils aktuellen Corona-Regeln für die Staatlichen Museen in Bayern, Veranstaltungen und Gastronomie gelten.    

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Marathon – Thermopylen – Salamis – Plataiai

Montag, 7. März 2022 | 19 Uhr

– Vortrag über die Schlachten
der Perserkriege

– Ausgebucht –

Referent: Christian Gliwitzky

Die großen Schlachten der Perserkriege von 490 und 480 v. Chr. markieren einen der großen Wendepunkte der europäischen Geschichte. Sie sorgten für das Ende der persischen Expansion in Europa und standen am Beginn der Klassik, der bedeutendsten Epoche der griechischen Kultur und Geschichte.

Schon die antike Geschichtsschreibung, beginnend mit Herodot, hat sowohl den griechischen Kämpfern in diesen Schlachten als auch ihren Feldherren, den attischen Strategen Miltiades und Themistokles sowie den Spartanerkönigen Leonidas und Pausanias, Denkmäler gesetzt und in ihnen Helden des hellenischen Freiheitskampfes gegen die persische Übermacht gesehen.

Bis ins späte 19. Jahrhundert hinein wurde dieses Bild in der Historiographie aufrechterhalten, dann aber durch eine kritischere Sichtweise ersetzt, die nicht nur die Zahlen, Daten und Fakten der antiken Überlieferung als fragwürdig deklarierte, sondern auch die strategischen und militärischen Verdienste der handelnden Protagonisten in Zweifel zog.

Jüngere Darstellungen beziehen meist eine Mittelstellung zwischen diesen extremen Positionen, doch scheint es mitunter so, als hätte man es unter Historikern aufgegeben, die überlieferten Fakten zum Hergang der Feldzüge und der einzelnen Schlachten noch für bare Münze zu nehmen und den Verlauf der militärischen Unternehmungen aus ihnen rekonstruieren zu wollen. Genau dies aber soll das Ziel des Vortrags sein, der die antiken Quellen – insbesondere die Schilderungen Herodots – noch einmal in den Blick nimmt und auf dieser Grundlage die Abläufe der Perserkriegsschlachten zu rekonstruieren versucht.

Im Anschluss an die Aufführung gibt es bei einem Glas Wein die Möglichkeit zum Gedankenaustausch. 

Der Unkostenbeitrag beträgt € 10,- pro Person, die in bar am Eingang bezahlt werden. Wir bitten um möglichst passende Scheine.

Die Teilnehmerzahl für die Veranstaltung muss aus pandemiebedingten Gründen begrenzt werden.

Die Veranstaltung ist ausgebucht.

Bitte beachten Sie, dass natürlich die jeweils aktuellen Corona-Regeln für die Staatlichen Museen in Bayern und Veranstaltungen gelten. Es gilt nach heutigem Stand die 3G-Regel.


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Zorn des Achill

Donnerstag, 17. Februar 2022 | 20 Uhr und
Freitag, 18. Februar 2022 | 20 Uhr

– Eine szenische Installation mit dem Text aus dem ersten Gesang der Ilias

– Anmeldung: ab 7. Februar 2022 –

Der Zorn des Achilleus, mit dem Homer die Ilias, sein Epos über den Kampf vor Troja, beginnen lässt, entbrennt durch den Streit dieses stärksten Kämpfers im griechischen Heer mit dem Oberfeldherrn Agamemnon. Vordergründig geht es allein um die Ehre, doch brechen dabei noch zahlreiche weitere Konflikte auf, die der Dichter im Wissen um die Abgründe der menschlichen Psyche mit Meisterschaft schildert.  

Georg Rootering hat den ersten Gesang der Ilias in einer szenischen Installation arrangiert. Es spielen Silvia-Maria Jung und Dimitri Stapfer.  

Im Anschluss an die Aufführung (Dauer: ca. 1 Stunde) gibt es bei einem Glas Wein die Möglichkeit zum Gedankenaustausch.  

Die Eintrittskarten kosten € 25,- pro Person, die in bar am Eingang bezahlt werden. Wir bitten um möglichst passende Scheine.  

Die Teilnehmerzahl für die Veranstaltung muss aus pandemiebedingten Gründen begrenzt werden. Wir bieten deswegen zwei Termine mit gleichem Inhalt an.  

Die unbedingt notwendige Anmeldung ist ab 7. Februar 2022 ausschließlich telefonisch bei der Geschäftsstelle des Vereins möglich. Sie erreichen unsere Geschäftsstelle, Frau Tina Wünsche, unter der Telefonnummer 089–28 78 8182, Mo.–Fr. 10:00 bis 13:00 Uhr und Do. auch 14:00 bis 16:00 Uhr.  

Bitte beachten Sie, dass natürlich die jeweils aktuellen Corona-Regeln für die Staatlichen Museen in Bayern und für Veranstaltungen gelten. Es ist nach heutigem Stand ein Nachweis über Impfung oder Genesung vonnöten sowie ein zusätzlicher negativer Schnelltest, der zur Veranstaltung mitzubringen ist, alternativ der Nachweis einer Auffrischungsimpfung (2-G-plus). In geschlossenen Räumen besteht Maskenpflicht außer beim Essen.      
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Neujahrsempfang in den Antikensammlungen

Montag, 24. Januar 2022 | 19 Uhr

– Ausgebucht –

Das Vereinsjahr 2022 eröffnen wir mit dem traditionellen Neujahrsempfang. Die Direktion wird uns einen exklusiven Einblick in die Planungen des Museumsprogramms geben. Wir präsentieren die Neuerwerbungen des Vereins und geben kurze Hinweise zu den diesjährigen Vereinsveranstaltungen. Mit viel Vorfreude blicken wir dabei auch auf unsere beiden Reisen. Sie führen uns nach Wörlitz und Dresden im Juni und im Herbst in das Gebiet des antiken Samnium, in etwa dem heutigen Molise in Italien.  

Auch der Empfang im Anschluss wird traditionell mit Brot, Käse und Museumswein. Den Kostenbeitrag von 10 EURO bitten wir, beim Einlass zu bezahlen in möglichst passenden Scheinen.  

Die Teilnehmerzahl für die Veranstaltung muss aus pandemiebedingten und organisatorischen Gründen begrenzt werden.

Die Veranstaltung ist ausgebucht.

Bitte beachten Sie, dass natürlich die jeweils aktuellen Corona-Regeln für die Staatlichen Museen in Bayern und Veranstaltungen gelten. Es ist nach heutigem Stand ein Nachweis über Impfung oder Genesung vonnöten sowie ein zusätzlicher negativer Schnelltest, der zur Veranstaltung mitzubringen ist, alternativ der Nachweis einer Auffrischungsimpfung (2-G-plus). In geschlossenen Räumen besteht Maskenpflicht, außer beim Essen.